Ballett-Universität
http://data.heimat.de/transform.php?file=http://data.heimat.de/pics/c/c/c/5/0/ec_ccc502a68d62345d7a6d2f3ae5b2168a.jpg&height=285&width=504&do=cropOut
VORTRAGSREIHE
Nachdenken über Tanz, Philosophisches, Historisches, Wissenswertes – die Hintergründe, Zusammenhänge zur Ballettgeschichte und Aufführungspraxis stehen im Mittelpunkt der BALLETTUNIVERSITÄT.

Dieses bereits erfolgreich etablierte Projekt wurde 2011 von Dr. Christiane Theobald und dem Staatsballett Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin und dem dort wirkenden Zentrum für Bewegungsforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriele Brandstetter
ins Leben gerufen.

Ziel ist es, eine "Ballett-Universität" zu präsentieren, bei der die akademische Tanzwissenschaft ausdrücklich der Praxis des Staatsballetts Berlin begegnet, um beide Disziplinen enger miteinander zu verknüpfen und einen
befruchtenden Austausch herzustellen. Neben den regelmäßigen Einführungen vor den Ballett-Vorstellungen beinhaltet die BALLETT-UNIVERSITÄT auch Vorträge von namhaften Spezialisten der Wissenschaft.

Der Themenplan richtet sich deutlich sowohl an interessierte Zuschauer wie auch an die Studenten der Tanzwissenschaft.

In dieser Saison steht die Reihe unter dem Thema "Von Blumenballetten und Tiertänzen: Flora und Fauna als Inspirationsquellen für Bewegung".

Die Seminare und Vortragsveranstaltungen werden wechselnd in den Räumen der Freien Universität Berlin und beim Staatsballett Berlin stattfinden.

Alexander Schwan wird am 14. November im Institut für Theaterwissenschaft um 19 Uhr die Veranstaltungsreihe mit dem Vortrag "Rosetten und Spiralen -. Figurationen von Blumen und Schnecken in Tanzfilmen Busby Berkeleys" fortsetzen.

In Busby Berkeleys legendären Tanzfilmen aus den 1930er und 1940er Jahren formieren sich lange Reihen von Revuetänzerinnen zu kaleidoskopartigen Mustern. Oft aus der Vogelperspektive gefilmt, bewegen sich die Frauen im Kreis wie die sich öffnenden und schließenden Blätter einer Blüte. Oder aber der Kreis wird zur Spirale und mutet an wie ein Gehäuse. So gehen das Flüchtige der Blume und das Archivarische der Schnecke ineinander über: Tänzerinnen werden Lilien, werden Wellhornschnecken, werden Chrysanthemen.

Eintritt frei!

Anmeldung unter: ballettuniversitaet@staatsballett-berlin.de

Veranstaltungsort:

Freie Universität Berlin, Institut für Theaterwissenschaft
Treffpunkt (15 Minuten vor Vortragsbeginn): Haupteingang, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin


IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM INSTITUT FÜR
TANZWISSENSCHAFT DER FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN
Staatsballett Berlin | Freie Universität Berlin
Mittwoch, 14.11.2012
19.00 Uhr

Termine:
23 Oktober 2012
14 November 2012
04 Dezember 2012
16 Januar 2013
11 Februar 2013
20 März 2013
23 April 2013
22 Mai 2013
18 Juni 2013