Lucia Lacarra
Erste Solotänzerin
Bayerisches Staatsballett


Lucia Lacarra, geboren im spanischen San Sebastián, studierte an der Schule von Victor Ullate in Madrid. In dessen neoklassischer Compagnie, dem Ballett Victor Ullate, trat sie auch ihr erstes Engagement an.
1994 wechselte sie zum Ballet National de Marseille und ging 1997 als Principal Dancer zum San Francisco Ballet. Bereits in Marseille wurde deutlich, dass mit Lucia Lacarra eine außergewöhnliche Tänzerin herangewachsen war, die sehr bald zur Créme de la Créme der international führenden Ballerinen zählte. Als umworbener Gaststar ist sie seit Jahren regelmäßig in allem Metropolen zwischen London, Paris und Tokio zu sehen. Sie tanzt klassische Hauptrollen wie in „Giselle“, „Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Carmen“, ebenso ein weites modernes Repertoire von bekannten Choreographen wie Georg Balanchine, Kenneth MacMillan und Helgi Tomasson. Ihr Debüt als Erste Solistin beim Bayerischen Staatsballett gab sie im Oktober 2002 mit der Titelrolle in „Raymonda“. Einige Monate darauf erhielt Lucia Lacarra in Monte Carlo den Nijinsky Award in der Kategorie „Beste Tänzerin“ und wurde im Frühjahr 2003 in Moskau mit dem „Benois de la danse“ ausgezeichnet. Sowohl 2004 und 2005 wurde sie für den Münchner Merkur-Theaterpreis nominiert. Geehrt wurde sie im Herbst 2005 mit dem spanischen Premio Nacional de Danza, der als eine der höchsten Auszeichnungen des spanischen Staates gilt. Zudem wurde Lucia Lacarra 2007 zur kulturellen Botschafterin und Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt San Sebastián ernannt. Im darauffolgenden Jahr wurde ihr der Titel „Bayerische Kammertänzerin“ verliehen.


Lucia Lacarra tanzt zusammen mit Marlon Dino ein Pas de deux aus „Die Kameliendame“ von John Neumeier und „Light Rain“ von Gerald Arpino.