Cordelia Matthes
Die gebürtige Berlinerin begann ihre Laufbahn mit einem Praktikum an der Staatsoper Unter den Linden bei Wilfried Werz, bevor sie ihre Ausbildung zur Bühnen- und Kostümbildnerin an der Kunsthochschule Berlin und am Instituto del Teatre in Barcelona absolvierte. Sie assistierte während dieser Zeit bei Robert Wilson, Volker Schüller, Peter Schubert, am Hebbel-Theater Berlin, am Deutschen Theater Berlin, am Wiener Burgtheater, an der Volksoper Wien und am Teatro Comunale in Florenz.

Seit 1997 arbeitet sie freischaffend. Verpflichtungen führten sie 1997 ans Theater Vorpommern in Stralsund (»Der Widerspenstigen Zähmung«, Regie: Christine Harbort), 1998 an die Städtischen Bühnen Augsburg (»Le nozze di Figaro«, Regie: Peter Pawlik), ans Mittelsächsische Theater Freiberg (Millöckers »Gasparone«, Regie: Katharina Lang), 1999 an die Kammeroper Wien (Ravels »L’heure espagnole«/Puccinis »Gianni Schicchi«, Regie: Peter Pawlik, Kostüme: Christof Cremer), 2000 ans Theater Zwickau (»Was ihr wollt«, Regie: Mira Ercek), ans Theater Lübeck (Rasumowskajas »Nacht in St. Petersburg«, Regie: Mascha Pörzgen), ans Hans-Otto-Theater Potsdam (»Ein Käfig voller Narren«, Regie: Christine Harbort), 2001 ans Staatstheater Oldenburg (Ligetis »Le Grand Macabre«, Regie: Mascha Pörzgen, Kostüme: Christof Cremer), an die Kammeroper Wien (Menottis »Die alte Jungfer und der Dieb«/»Das Medium«, Regie: Gerhard Tötschinger), ans Theater Bielefeld (»Die Bremer Stadtmusikanten«, Regie: Mascha Pörzgen), ans Theater Hildesheim (»Fidelio«, Regie: Peter Pawlik, Kostüme: Hannes Leitgeb), 2002 ans Staatstheater Oldenburg (Dinescus »Erendira«, Regie: Mascha Pörzgen), an die Kammeroper Wien (»The Cole Porter Story«, Regie: Gerhard Tötschinger), 2003 ans Staatstheater Oldenburg (»Rigoletto« sowie »Das Wachsfigurenkabinett«, beide Regie: Mascha Pörzgen), 2004 an die Kammeroper Wien (Haydns »L’Infedeltà delusa«, Regie: Peter Pawlik), ans Theater Heilbronn (»Little Shop of Horrors«, Regie: Mascha Pörzgen sowie »Avenue X«, Regie: Alonso Barros), 2005 ans Staatstheater Kassel (Honeggers »Johanna auf dem Scheiterhaufen«, Regie: Lorenzo Fioroni), an die Kammeroper Wien (Pepuschs »The Beggar’s Opera«, Regie: Peter Pawlik), ans Staatstheater Oldenburg (Künnekes »Der Vetter aus Dingsda«, Regie: Arne Böge), 2006 an die Deutsche Oper Berlin (»Simon Boccanegra«, Regie: Lorenzo Fioroni), 2007 an die Kammeroper Wien (Händels »Agrippina«, Regie: Peter Pawlik), ans Staatstheater Kassel (Rossinis »L’Italiana in Algeri«, Regie: Lorenzo Fioroni).

Mit Giorgio Madia arbeitete sie erstmals 2005 zusammen, als das Tanzstück »Alice« an der Wiener Volksoper seine Uraufführung erlebte. 2006 entwarf sie das Bühnenbild für sein Tanzmusical »Fats Waller« (Kammeroper Wien) und 2007 für »Cinderella«, das Giorgio Madia für das Ballett des Teatr Wielki in Lodz choreographierte.

Das Bühnenbild von »Alice’s Wonderland« wurde für die Aufführungen des Staatsballetts in der Komischen Oper Berlin neu eingerichtet.

Bühne
21. | 24. | 26. | 30. Juni 2014
02. | 06. Juli 2014