Korina Stolz-Franke
CHOREOLOGIN,
TRAININGS- UND BALLETTMEISTERIN

ist für die Einstudierung und choreologische Notation des Balletts "Schneewittchen" verantwortlich. Im Rahmen der Koproduktion zwischen Staatsballett Berlin und Ballet Preljocaj war sie bereits im Sommer 2008 zur Erarbeitung der Uraufführung für mehrere Monate beim Ballet Preljocaj in Aix-en-Provence zu Gast.

Korina Stolz-Franke wurde in Brandenburg geboren. Sie erhielt ihre Tanzausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin und wurde 1978 an die Deutsche Staatsoper Berlin engagiert, wo sie 1980 zur Solotänzerin avancierte. 1979 war sie Preisträgerin des nationalen Ballettwettbewerbs der DDR.
Zu ihrem Repertoire gehörten Partien wie Prinzessin Aurora, die Fliederfee oder Prinzessin Florine in Rudolf Nurejews "Dornröschen", die Titelpartie in Nurejews "Raymonda", Pas de trois und große Schwäne in Egon Bischoffs "Schwanensee", Solovariationen in "Paquita" und "Die Bajadere", Margarete in Tom Schillings "Abraxas", die Titelrolle und eine Stiefschwester in Brigitte Thoms "Aschenbrödel", Tom Schillings "Coppélia", Michail Fokins "Les Sylphides", Marie in Wassili Wainonens "Der Nussknacker", die Flatterhafte in Conrad Drzewieckis "Les Biches", Youri Vamós' "Carmina Burana" und "Undine", Brambilla in Maurice Béjarts "Le Concours", Roland Petits "Dix oder Eros und Tod", Peter Martins' "Fearful Symmetries", die Königin, Pas de trois und kleine Schwäne in Patrice Barts "Schwanensee" oder eine der vier Ballerinen in seinem Verdi-Ballett "Verdiana". Zu ihrem Balanchine-Repertoire gehörten "Sinfonie in C" (1., 2. und 3. Satz), "Vier Temperamente" oder "La Valse". Mehrfach wurde sie zu Galaveranstaltungen im In- und Ausland eingeladen.
2000 zog sich Korina Stolz-Franke von der Bühne zurück und absolvierte eine Ausbildung zur Choreologin am Benesh-Institute der Royal Academy of Dancing in London. Seitdem ist sie als Choreologin, Trainings- und Ballettmeisterin beim Ballett der Staatsoper Unter den Linden bzw. beim Staatsballett Berlin verpflichtet.