Mitgliederversammlung 2012
Nur wenige Stunden vor der Generalprobe von THE OPEN SQUARE begrüßte der Vorstand der Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin seine Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung.
Die Vorsitzende Vera Gäde-Butzlaff, Erhard Reiber, Geschäftsführer und Wolfgang Jahke, Schatzmeister, informierten über die Tätigkeiten des Vereins im Geschäftsjahr 2011, über die Mittelverwendung sowie Angebote für die Mitglieder.
Freunde in Proben | THE OPEN SQUARE
Bevor das Staatsballett Berlin die letzte Premiere der Spielzeit 2011|2012 auf der Bühne der Komischen Oper Berlin präsentiert, luden wir die Mitglieder in die Arbeitsprobe der Produktion THE OPEN SQUARE des israelischen Choreographen Itzik Galili ein. Da einige technisch aufwändige Abläufe zu Probenbeginn noch nicht fertig waren, mussten die Mitglieder einige Zeit im Umgang des Zuschauerraums ausharren, bevor Itzik Galili sie zur Probe zuließ.
Sowohl vor der Arbeitsprobe, als auch am 23. Mai bei der Generalprobe fungierten die Mitglieder des Freundeskreises als Versuchsobjekte, die von Statisten mit Fotoapparaten vor der Vorstellung ins Gespräch kommen. Was mit den Fotografien passiert, blieb für alle Anwesenden zunächst eine Überraschung.
Freunde im Kino | THE BRIGHT STREAM live im CineStar im SonyCenter
Auch am 29. April 2012 nahmen zahlreiche Mitglieder das Angebot wahr, die Übertragung der Produktion THE BRIGHT STREAM live aus dem Bolschoi Theater zu verfolgen.
Freundeskreislauf 2012
Bereits zum zweiten Mal beteiligten sich die Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin am 22. April 2012 an der Wanderung Berliner Freundeskreise.
Mehr als eine gute Briese versprach die Wanderung freundeskreislauf 2012 den Freunden der Berliner Kultur in diesem Jahr. Die Route führte in das Naturkleinod Briesetal, eine Kulturlandschaft, die mit ihrem Erlenbruchwald zu den schönsten Wanderregionen im Berliner Umland gehört.
Schon nach ein paar Schritten gelangen die Teilnehmern in eine Waldlandschaft, deren ursprüngliche Bezeichnung „Briesen“ (abgeleitet vom Slawischen breza - deutsch Birke) dem kleinen Fluss und seinem Tal seinen heutigen Namen gab. Im Briesekrug fand die erste kleine Rast statt und wer wollte warf einen Blick in die Waldschule, bevor es auf weichem Boden - im späten 19. Jahrhundert wurde hier Torf gestochen – in Richtung Norden entlang des labyrinthisch verzweigten Flussbetts zum Forsthaus Wensickendorf ging. Nach einem Wildimbiss mit Blick auf Schafweide, Hühnerwiese und Eselskoppel führt der Weg flussabwärts auf der Westseite der Briese zum Boddensee. Hier angekommen, konnten sich die Mitglieder der Freundes- und Förderkreise nach rund 16 Kilometer auf der Sonnenterrasse des Gasthauses Boddensee gemütlich zusammensetzen und bei einem Wunschkonzert des Kulturradios vom rbb sowie einer Verlosung der erwanderten Preise entspannt miteinander austauschen.
Freunde in Proben | DUATO|FORSYTHE|GOECKE
Durch den IV. International Dance Summit Berlin, 16. bis 22. April, fanden die Einstudierungen des dreiteiligen Ballettabends DUATO|FORSYTHE|GOECKE unter schwierigen Bedingungen statt, andererseits bot das Staatsballett Berlin in dieser Woche zahlreiche Möglichkeiten, die Compagnie von verschiedenen Seiten zu erleben und sich mit dem Thema „Fort- und Weiterbildung im Tanz“ auseinander zu setzen. Am 16. April luden wir die Mitglieder zu einer Arbeitsprobe auf der Bühne der Staatsoper im Schiller Theater ein, wobei sie direkt im Anschluss am Jour Fixe teilnehmen konnten. Die Generalprobe für die Förderer und Paten fand dann schon wieder nach dem Ballettwoche am 26. April statt.
Den Choreographien ARCANGELO von Nacho Duato und HERMAN SCHMERMAN von William Forsythe folgte eine Uraufführung des deutschen Choreographen Marko Goecke. Mit seiner unverwechselbaren Bewegungssprache setzt er in AND THE SKY ON THAT CLOUDY OLD DAY seinen Fokus auf den Oberkörper und die Arme seiner neun Tänzerinnen und Tänzer. Die schnellen Bewegungen und rhythmischen Wiederholungen wirken improvisier, jedoch ist jede einzelne Bewegung genau festgelegt.
Freunde im Gespräch | Friedemann Vogel
Bereits mehrfach in Berlin zu Gast in Berlin war der Stuttgarter Erste Solotänzer Friedemann Vogel. Im April tanzte er gemeinsam mit Polina Semionova die Titelrollen in ROMEO UND JULIA. Dem Berliner Publikum ist Friedemann Vogel längst ein Begriff, so tanzte er bereits mehrfach in der Gala MALAKHOV & FRIENDS.
Der gebürtige Stuttgarter begann seine Ballettausbildung an der John-Cranko-Ballettschule und setzte diese in Monte Carlo Acdémie de Danse Classique Princesse Grace fort. Zahlreiche Preise, bspw. beim Prix de Lausanne, Prix de Luxembourg oder der Erik-Bruhn-Preis, belegen sein Talent. Er wurde 1998 an das Stuttgarter Ballett engagiert und bereits 2002 zum Ersten Solisten befördert. Sein umfangreiches Repertoire umfasst klassische Rollen, wie den Prinzen in DORNRÖSCHEN, James in LA SYLPHIDE und Prinz Siegfried aus dem SCHWANENSEE, als auch eigens für ihn kreierte Rollen zeitgenössischer Choreographen wie Christian Spuck, Marco Goecke oder Itzik Galili.
Freunde im Gespräch | Jahresgespräch mit Vladimir Malakhov
Am 4. April präsentierte Vladimir Malakhov gemeinsam mit Dr. Christiane Theobald bereits einige Tage vor der offiziellen Veröffentlichung für die Presse den Spielplan für 2012|2013.
Das Augenmerk Vladimir Malakhovs liegt in dieser Spielzeit, neben dem Blick in das vielfältige Repertoire, bei den Wiederaufnahmen RING UM DEN RING, TSCHAIKOWSKY und DIE BAJADERE.
Ein Gastspiel Anfang Oktober 2012 führt die Compagnie nach Bangkok, wo das Staatsballett Berlin zu Ehren Königin Sirikits SCHWANENSEE tanzen wird.
Die Jahresvorschau 2012|2013 können Sie hier einsehen: cb-tm.de/notiz/download.php?id...
Freunde auf Reisen | Reise nach Brandenburg
Am 31. März 2012 machten sich 30 Mitglieder der Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin auf den Weg nach Brandenburg, um das Ensemble auf ihrem dortigen Gastspiel zu begleiten. In einer Galaveranstaltung präsentierten zahlreiche Solisten Pas de deux, Duette oder Soli und tanzten gemeinsam mit einigen Gruppentänzern Vladimir Malakhovs Vier Jahreszeiten aus „Ein Maskenball“.
Freunde im Gespräch | Ausstellungseröffnung „Body & Shape“
Am 24. März 2012 eröffnete die ehemalige Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, Maria-Helena Buckley, ihre Ausstellung „Body & Shape“. Nach ihrer Karriere auf der Bühne, blickt sie mittlerweile durch die Linse ihrer Fotokamera hinter die Bühne renommierter Ballettcompagnien, wie das Staatsballett Berlin oder Le ballet de l’Opéra national de Paris. In der Galerie Steiner zeigte sie ihre Arbeiten erstmals in Berlin.
Freunde im Museum | TanzPlastik im Georg-Kolbe-Museum
Mit einem Besuch und einer Führung durch die Ausstellung TanzPlastik, am 15. und 16. März 2012 im Georg-Kolbe-Museum, haben unsere Mitglieder Motive des Tanzes in Skulpturen verewigt, erlebt. Die statischen Figuren und der bewegte und anmutige Tanz erscheinen zunächst gegensätzlich, jedoch stellten sich Künstler wie Georg Kolbe, Edgar Degas oder Rudolf Belling seinerzeit der Herausforderung, die essentiellen Faktoren wie die Bewegung und Schwerelosigkeit, in der Darstellung von Tänzerinnen und Tänzern festzuhalten.
Freunde im Kino | LE CORSAIRE live im CineStar im SonyCenter
Im Premieren-freien Monat März ermöglichten wir unseren Mitgliedern den Besuch der Vorstellung LE CORSAIRE zum Vorzugspreis. Die Produktion wurde am 11. März 2012 aus dem Bolschoi-Theater in Moskau live in das CineStar im SonyCenter übertragen.
Freunde im Gespräch | Dorothea Katzer über die Kostüme ROMEO UND JULIA
Am 17. Februar 2012 wurden die Förderer und Paten des Staatsballetts Berlin zu einer ganz besonderen Veranstaltung eingeladen: Dorothea Katzer, Kostümdirektorin der Deutschen Oper Berlin, stellte die Kostüme der Inszenierung ROMEO UND JULIA aus nächster Nähe vor.
Sie ließ insgesamt vier Kostüme auf Puppen aufziehen, unter anderem das blaue Kleid von Julia, die rosafarbene Weste von Romeo und ein Ballkleid. Zahlreiche weitere konnten auf zwei Garderobenständern betrachtet werden.
Zu Beginn stellte Dr. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin und Betriebsdirektorin des Staatsballetts Berlin, Dorothea Katzer vor. Seit 2001 leitet sie die Kostümabteilung der Deutschen Oper und hat bereits zahlreiche Produktionen für die Oper und das Staatsballett Berlin betreut.
Eigens für das Staatsballett Berlin wurde die Inszenierung des Choreographen John Cranko mit neuen Kostümen und einem neuen Bühnenbild versehen. Dieses Vorhaben setzt innerhalb der Stiftung Oper in Berlin zahlreiche Mechanismen in Gang. So muss das Staatsballett mit dem Kostümbildner Thomas Mika, mit der Kostümabteilung der Deutschen Oper und den Werkstätten Hand in Hand arbeiten.
Die Entwürfe, Stoffproben und Figurinen vermitteln eine erste Vorstellung, wie die Kostüme aussehen sollen und leiten den Bestellvorgang der Stoffe ein.
Jeweils 200 Meter weißer und schwarzer Satinstoff wurden für die Ballkleider bestellt und Vorbereitungen für die handgefärbten Kostüme der Zigeunerinnen, des Ensembles und Faschingstanzes wurden eingeleitet. Dorothea Katzer konnte den Arbeitsaufwand in den Werkstätten und in ihrer Abteilung bildhaft beschreiben. Zum Beispiel dauerte alleine das Bedrucken der Ballkleider über drei Monate!
Diesen Taxt und zahlreiche Fotos finden Sie unter diesem Link:
staatsballettberlin.wordpress....
Freunde in Proben | ROMEO UND JULIA
Am 2. und 8. Februar 2012 besuchten die Freunde, Förderer und Paten des Staatsballetts Berlin die Bühnen- und Generalprobe „ROMEO UND JULIA“.
Für die Choreographie von John Cranko hat der Stuttgarter Bühnenbildner Thomas Mika die Ausstattung (Bühne uns Kostüm) für die Berliner Fassung neu entworfen. In schlichtem Bühnenbild kamen die opulenten Kostüm besonders gut zur Geltung, diese wurden exklusiv für die Premiere über einen Zeitraum von fast einem Jahr in den Werkstätten der Stiftung Oper in Berlin hergestellt. Mehr Informationen zu den Kostümen erhielten unsere Förderer und Paten am 17. Februar von Dorothea Katzer, Kostümdirektorin der Deutschen Oper Berlin.
Freunde im Gespräch | Reid Anderson und Georgette Tsinguiridis über ROMEO UND JULIA
Am 31. März 2012 lud Dr. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin und Betriebsdirektorin des Staatsballetts Berlin, die Mitglieder des Vereins zu einem Künstlergespräch mit Reid Anderson, Intendant des Stuttgarter Balletts und Georgette Tsinguiridis, langjährige Ballettmeisterin und Choreologin in Stuttgart ein.
Dr. Christiane Theobald, befragte die langjährigen Weggefährten des Choreographen John Cranko zu dessen Choreographie ROMEO UND JULIA, die am 9. Februar 2012 Premiere beim Staatsballett Berlin feiert.
Georgette Tsinguiridis war bereits in Stuttgart als Tänzerin engagiert, als John Cranko dort die Position des Ballettdirektors einnahm. Seine über wenige Jahre hinweg kreierten Ballette haben weltweit Einzug in die Spielpläne der bekanntesten Ballettensembles der Welt gefunden, das Staatsballett tanzt neben ROMEO UND JULIA zum Beispiel weiterhin ONEGIN.
Die Mitglieder erfuhren, dass Reid Anderson die Rolle des ‘Onegin’ nicht nur in Stuttgart, sondern in aller Welt getanzt hat und das bevorzugte Ballett von Georgette Tsinguiridis Crankos BROUILLARD ist.
Auf Hinweis John Crankos nahm Georgette Tsinguiridis 1965 am Benesh Institute ein Studium der Choreologie auf, das sie bereits ein Jahr später abschloss. Im Verlauf der Jahre hat sie die gesamten Cranko-Werke notiert und bei zahlreichen Compagnien einstudiert. In ihrer langen Karriere als Tänzerin, Ballettmeisterin und Choreologin wurden sie mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen geehrt: u. a. würdigte das Benesh Institute sie 1973 mit der Auszeichnung für besondere Verdienste in der 21-jährigen Ausübung der Benesh Movement Notation, Bundespräsident Richard von Weizsäcker ehrte sie mit dem Bundesverdienstkreuz und anlässlich ihres 60-jährigen Dienstjubiläums verlieh ihr das Stuttgarter Staatstheater die Ehrenmitgliedschaft. Im Jahre 2010 erhielt Georgette Tsinguiridis außerdem den Deutschen Tanzpreis.
Den Hinweis von Christiane Theobald, dass einige Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin eine enge Beziehung zu Stuttgart haben, konnte Reid Anderson nur bestätigen. So waren bspw. Elisa Carrillo Cabrera und Mikhail Kaniskin, Sebnem Gülseker und Ibrahim Önal in Stuttgart engagiert, andere Berliner Ensemblemitglieder sind Absolventen der John-Cranko-Schule, die an das Stuttgart Ballett angegliederte Ballettschule. Im vergangenen Dezember feierte die Ausbildungsstätte ihr 40-jähriges Bestehen und wird in den kommenden Jahren neue Räume beziehen.
Am 2. März, 6. und 9. April wird ein Gasttänzer aus Stuttgart Polina Semionova (Julia) in der Rolle des Romeo begleiten: es tanzt Friedemann Vogel.
Diesen Text und Fotos finden Sie ebenfalls unter diesem Link:
staatsballettberlin.wordpress....
Freunde in Proben | PEER GYNT
Eingestimmt durch das Künstlergespräch mit dem schweizerischen Choreographen Heinz Spoerli, besuchten alle Mitglieder des Freundeskreises am 14. November 2011 die Bühnenprobe, am 17. November die Förderer und Paten die Generalprobe der Produktion PEER GYNT.
Die Inszenierung besticht durch die Zusammenführung verschiedener Kunstformen. Dem Tänzer des Protagonisten wird ein Sprecher zur Seite gestellt, um dem sprachgewaltigen Drama von Henrik Ibsen gerecht zu werden. Neben Gesangssolistinnen, die Stimmen der Säterinnen unterstützt der Extrachor der Deutschen Oper Berlin die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin.
Peer Gynt, auf der Suche nach zahlreichen Abenteuern, begegnet auf seiner Reise Trollen, dem Volk des Bergkönigs, besucht Marokko Ägypten, wo er sein Bestreben, sein eigenes Reich „Gynthiania“ zu gründen aufgibt und sich im Irrenhaus widerfindet. Er tritt die Heimreise auf einem Schiff an, erleidet jedoch Schiffsbruch und kann sich an die norwegische Küste retten. Zu Hause wartet die treue Solveig auf ihn.
Die Szene in Ägypten findet nach der Pause statt, die den Bühnenarbeitern Gelegenheit bietet, die vielen Tonnen Sand auf der Bühne zu platzieren. Bei offenem Vorhang war es den Mitgliedern bei der Bühnenprobe möglich zu beobachten, wie diese große Mengen Sand in einer schwebenden Kiste die Hauptbühne erreicht und auf dem Tanzboden verteilt wurde. Selbst das anstrengende Wegfegen des Sandes während des Stückes mussten die Tänzer üben, sie haben während der Inszenierung nur wenige Minuten Zeit diesen an die Seite der Bühne zu schieben, bevor weitere Tanzszenen auf der gesäuberten Fläche stattfinden.
Freunde im Gespräch | Heinz Spoerli, Choreograph „Peer Gynt“
In regelmäßigen Gesprächen stellt Dr. Christiane Theobald unseren Mitgliedern Künstler, Choreographen oder Tänzer vor. Am 9. November begrüßte sie Heinz Spoerli, den Choreographen des genreübergreifenden Handlungsballetts „Peer Gynt“. Der gebürtige Schweizer und Ballettdirektor des Zürich Balletts erzählte über die Entwicklung seines 1996 entstandenen Werkes, das er hier in Berlin erstmals mit einer anderen Ballettcompagnie einstudiert.
Freunde im Training
Im Oktober besuchten die Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin die Compagnie von Vladimir Malakhov in den Trainingssälen in der Deutschen Oper Berlin. Wahlweise konnte das Damen- oder Herrentraining angeschaut werden. Unter der Leitung der Ballettmeisterinnen und –meister trainieren die Ensemblemitglieder außer sonntags jeden Morgen von 10.30 Uhr bis 12 Uhr und sich somit für die tägliche Probenarbeit vorzubereiten.
Das Staatsballett hat den Besuch der Mitglieder dokumentiert und im Blog veröffentlicht: Freunde im Training
Freunde in Proben | Festliche Gala zur Spielzeiteröffnung
Am 27. September 2011 besuchten die Paten eine Arbeitsprobe der Ballettgala zur Spielzeiteröffnung auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin.
Den Höhepunkt bildet Vladimir Malakhovs Divertissement „Die Vier Jahreszeiten“ aus seiner Choreographie „Verdi: ein Maskenball“, die erstmals in Deutschland zu sehen war, sowie die deutschen Erstaufführungen „ARAZ“, ein Duett der türkischen Choreographin Zeynep Tanbay und „Clear“ ebenfalls ein Duett von Stanton Welch, australischer Choreograph und künstlerischer Leiter des Houston Ballet. Polina Semionova tanzte gemeinsam mit Ibrahim Önal den Pas de Deux „Carmen“ in der Choreographie des im Sommer verstorbenen Roland Petit.
Das Programm vervollständigten Marius Petipas „Rast der Kavallerie“, „Sonett XVII“ von Tim Plegge, „The Sofa“ von Itzik Galili und „Barocco“ ein Solostück von Renato Zanella.
Vera Gäde-Butzlaff neue Vorsitzende der Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin e.V.
Berlin, 23. September 2011 --- Die Mitgliederversammlung der Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin e.V. wählte Vera Gäde-Butzlaff einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Vereins. Damit tritt die Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) ab sofort die Nachfolge von Herrn Dr. Thomas Fischer an, der dem Verein bis zum 1. Juli 2011 vorsaß.
Vera Gäde-Butzlaff ist seit 2003 im Vorstand der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) tätig, wo sie seit 2007 die Position der Vorstandsvorsitzenden bekleidet. Der Lebensmittelpunkt von Frau Gäde-Butzlaff befindet sich seit 1973 in Berlin. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft arbeitete sie als Richterin in Berlin und Frankfurt (Oder). Anschließend zog es sie in das Land Sachsen-Anhalt, wo sie als Ministerialdirigentin und später als Staatssekretärin beschäftigt war. Sie ist verheiratet und hat eine inzwischen erwachsene Tochter.
Seit 2007 engagiert sich die BSR als Pate im Freundeskreis des Staatsballetts Berlin und unterstützt die Compagnie in vielfältiger Weise. Durch die partnerschaftliche Verbundenheit des Staatsballett Berlin und der BSR entstanden bereits zwei einzigartige Projekte: der Flashmob „Die mit dem Laub tanzen“ im Oktober 2009 und der feierliche „Besenreine Auszug“ des Staatsballetts Berlin nach dessen letzter Vorstellung in der Staatsoper Unter den Linden vor Beginn der Restaurationsarbeiten am Opernhaus im Mai 2010.
(Pressemitteilung)
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